Urlaubsunterstützung für pflegende Anghörige durch soziale Dienstleistungen des ASB
Celle. [19.07.2010] ASB Celle un­ter­stützt pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge durch so­zi­ale Dienst­leis­tun­gen.

 

Die Urlaubszeit ist in vollem Gang und auch das Wetter spielt in diesem Jahr hervorragend mit: Der richtige Zeitpunkt um abzuschalten, sich zu entspannen und Kräfte zu sammeln. Für Familien mit einem pflegebedürftigen Angehörigen ist das jedoch häufig nicht oder nur schwer möglich. Dabei wäre gerade für sie, die in ihrem Alltag doppelt und dreifach belastet sind, eine Auszeit, etwas Erholung sehr wichtig.

Der Arbeiter-Samariter-Bund bietet für diese Situation eine Lösung an: „Wir kümmern uns ver­ant­wortungsbewusst und liebevoll um Ihren Angehörigen“, verspricht Ingrid Fuchs vom ASB in Celle. Verschiedene soziale Dienste ließen sich, je nach Bedarf und Pflegedürftigkeit miteinander kom­bi­nie­ren. So weiß man den Pflegebedürftigen gut und sicher betreut, kann entspannt in den Ur­laub fah­ren und die Zeit für sich nutzen.

Die Angebote des ASB sind vielfältig: Mit dem Hausnotruf kann jederzeit spontan Hilfe an­ge­for­dert werden. Das Zusatzgerät wird einfach an das private Telefon angeschlossen. Der Hand­sen­der, der als Kette oder Armband getragen wird, ist immer in Reichweite und stellt per Knopf­druck die Verbindung zum ASB her: Dieser spricht mit dem Betroffenen und verständigt zum Beispiel Vertrauenspersonen, den Pflegedienst oder alarmiert in einem medizinischen Notfall den Ret­tungs­dienst.
Für das leibliche Wohl sorgt der ASB-Menüservice. Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen täglich gesunde, fertig zubereitete Mahlzeiten warm und frisch direkt ins Haus.
Der ambulante Pflegedienst übernimmt dagegen für den Zeitraum des Urlaubs die fachgerechte Pflege.
Für Pflegebedürftige, die abends und nachts allein zu Hause bleiben können, ist die Tagespflege das richtige Angebot. Der Fahrdienst des ASB holt die Tagesgäste morgens an der Haustür ab und bringt sie am frühen Abend wieder zurück. Dieses Angebot kann die gesamte Woche oder auch nur an einzelnen Tagen genutzt werden.
Bei einem höheren Pflegebedarf oder einer demenziellen Erkrankung ist eine stationäre Kurz­zeit­pfle­ge sinnvoll. Die Unterbringung kann sowohl in einer heimatnahen Einrichtung als auch am Urlaubsort erfolgen.

Auch die Pflegeversicherung unterstützt. „Bei Vorliegen einer Pflegestufe übernimmt die Pfle­ge­ver­sich­e­rung weitestgehend die Kosten für zum Beispiel Hausnotruf oder Tagespflege“, weiß Fuchs. „Nutzen Sie die unverbindliche und kompetente Beratung unserer Fachkräfte und lassen Sie sich ein individuell passendes Angebot zusammenstellen“, empfiehlt Fuchs. Weitere In­for­ma­ti­o­nen unter Telefon 05141/23001.

 

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